Montag, 23. April 2018

23.04.2018: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Hennenaufzucht als 360-Grad-Tour

Hennenaufzucht als 360°-Tour

Schauen Sie sich bitte bei der Albert-Schweitzer-Stiftung den Beginn des erbärmlichen Lebens einer Legehenne in einer 360-Grad-Tour an. Bereits so früh beginnt die Tortur der Hennen. Das alles, damit wir jeden Morgen unser Frühstücksei bekommen.
Ist es nicht an der Zeit ein Zeichen zu setzen und vielleicht nicht mehr jeden Tag ein Ei zu essen? Sie als Verbraucher tragen zu solchen Torturen mit Ihrem Konsumverhalten bei.


Bewegen Sie sich interaktiv auf der virtuellen Tour durch eine Legehennen-Aufzucht. Erfahren Sie, wie die Küken dort aufwachsen.Mehr ⇾

Freitag, 20. April 2018

20.04.2018: Gefunden bei Campact Newsletter)

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Julia Klöckner war richtig stinkig. Am Dienstag stellte die CDU-Agrarministerin in Berlin ihre Glyphosat-Strategie vor. Und die ist einfach zu schwach. Die Nutzung des Ackergifts soll nur an einigen Stellen eingeschränkt werden. Von einem Verbot hält Klöckner nichts. Konfrontiert mit der Campact-Kritik reagiert die Ministerin innerhalb von Minuten. Auf Twitter schimpft sie über “Massenmailerei” und laute Proteste.

mehr hierzu >>> 

Ich bin dem Aufruf von CAMPACT gefolgt und habe folgende persönliche EMail an die Bundesministerin geschrieben:

EMail gerichtet an: poststelle@bmel.bund.de

Sehr geehrte Frau Bundesministerin,

nachdem Ihr Vorgänger im Amt Christian Schmidt (CSU) sich den Fauxpas in Brüssel geleistet hat und entgegen der Absprachen innerhalb der Bundesregierung eigenmächtig einer weiteren Verwendung von Glyphosat in der EU zugestimmt hat, sehe ich Sie nun in der Pflicht dieses vorsätzlich falsche Verhalten Ihres Vorgängers zumindest auf nationaler Ebene zu korrigieren. Dies wird der erste Prüfstein sein, an dem Sie gemessen werden.
Weitere Prüfsteine werden folgen und so werden die Verbraucher wohl sehr genau hinsehen, ob Sie sie durch eine verpflichtende Kennzeichnung aller Lebensmittel mit tierischen Bestandteilen in die Lage versetzen, die Herkunft - Haltung und die Transportzeiten der Tiere nachvollziehbar zu machen.

Aber zurück zu Glyphosat.
Es ist doch auch Ihnen bekannt, dass Glyphosat, welches schon seit Jahrzehnten auf Felder eingesetzt wird schädlich ist und das ökologische System schädigt. Glyphosat gehört schon seit Langem gestoppt, handeln Sie jetzt endlich! Oder werden Sie diese Lobbypolitik Ihres Vorgängers weiter fortführen?

Die von Ihnen beabsichtigten kleinen Einschränkungen beim Glyphosateinsatz sind entschieden zu wenig. Es reicht nicht dieses Mittel für Privatleute zu verbieten und nur geringe Einschränkungen im landwirtschaftlichen Einsatz zu forcieren. Auch ist Ihre Liste der Ausnahmen viel zu lang! Ihr handeln hat mit einem Glyphosatausstieg, wie er im Koalitionsvertrag deklariert ist, nichts mehr zu tun. Der Einsatz muss auf nationaler Ebene komplett untersagt werden. Mittlerweile versuchen viele Kommunen in Deutschland über Ortssatzungen für ihr Gebiet den Einsatz einzuschränken, um Ihr Versagen zu kompensieren.

Pestizide mit Glyphosat schaden unserer Gesundheit. Krebsforscher der WHO haben Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Glyphosat vernichtet unerwünschte Pflanzen, sodass Insekten keine Nahrung mehr finden und sterben. Glyphosat tötet Bienen, die "systemrelevant" sind und die letztendes den Fortbestand der Menschheit sichern. Das sollte Ihnen bewusst sein!

Die Bundesregierung hat jetzt die Chance glyphosathaltige Pestizide zu verbieten. Ende des Jahres laufen Zulassungen für 37 Pestizide aus, wie beispielsweise Roundup von Monsanto. Wenn Sie in diesem Zusammenhang jetzt nicht handeln werden diese Mittel für weitere 5 Jahre auf dem Markt bleiben.

Ich fordere Sie auf im Sinne aller Bürger*innen zu handeln. Sie haben es in der Hand Schaden von uns Menschen abzuwenden und Sie stehen als gewählte Politikerin und als Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in der Verantwortung. Es ist Ihre Pflicht uns vor Schaden zu bewahren.
Sie sollten die Weitsicht haben zu erkennen, dass wir bereits 5 nach 12 haben und es höchste Zeit wird zu handeln. Betreiben Sie nicht weiter eine Lobbypolitik, die Ihnen Agrarverbände abverlangen. Handeln Sie jetzt !!!

Freundliche Grüße

Willi Mispelbaum 

20.04.2018: Gefunden bei PROVIEH e.V. (Newsletter)



Lebendtiertransporte in Drittstaaten beenden

Liebe Mitglieder, PROVIEH-Freundinnen und -Freunde,

vielleicht haben Sie vor Kurzem im ZDF die Dokumentation "Geheimsache Tiertransporte" von Manfred Karremann gesehen. Die grausamen Bilder zeigen das unendliche Leid, das aus Deutschland und ganz Europa exportierte Tiere während des Transports ins Zielland durchleben müssen. Viele Tiere überleben die tagelange Tortur nicht. Sie verdursten oder werden aufgrund von Platzmangel zertrampelt. Diese Zustände nehmen wir nicht hin. PROVIEH will die Politik davon überzeugen, Lebendtiertransporte in Drittländer gesetzlich zu verbieten.  

So haben wir uns im Herbst 2017 persönlich an Abgeordnete im Bundestag gewandt, um einen sofortigen Stopp dieser Transporte zu fordern. Schließlich haben die Grünen und die FDP jeweils einen Antrag gestellt, um Tiertransporte in außereuropäische Länder auszusetzen, da hier EU-Recht nicht eingehalten wird. Die beiden Anträge wurden in den Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft verwiesen. Rechtzeitig vor der Verhandlung in der Ausschusssitzung haben wir noch einmal kräftig mobilisiert. Gemeinsam mit acht weiteren Tierschutzorganisationen und Tierärzteverbänden haben wir in einem offenen Brief an alle Abgeordneten des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft appelliert, den Export von Schlachttieren in Drittländer außerhalb Europas umgehend zu verbieten.

Durch den erheblichen Druck konnten wir bereits einen Zwischenerfolg verzeichnen. Die beiden Anträge von Grünen und FDP wurden nicht sofort abgelehnt, wie es bei Anträgen aus der Opposition sonst leider üblich ist. Stattdessen wird es ein klärendes Ausschuss-Fachgespräch geben. Der Termin hierfür steht noch nicht fest. Wir bleiben dran und pochen weiter mit Nachdruck auf ein Ende dieser qualvollen Transporte.

Auch Sie können etwas tun. Bitten Sie die Bundeslandwirtschaftministerin Julia Klöckner in einer E-Mail, die Lebendtiertransporte in Drittstaaten mit sofortiger Wirkung zu beenden:

Ich fordere mit PROVIEH den Stopp von Lebendtierexporten >>> klicken

Montag, 16. April 2018

16.04.2018: Gefunden beim Deutschen Tierschutzbüro

Urteil in höchster Instanz: Undercover-Aufnahmen von Tierquälerei dürfen gezeigt werden

Bundesgerichtshof urteilt: Undercover-Aufnahmen von Tierquälerei dürfen gezeigt werden!

Ein Schritt in die richtige Richtung! Am 10. April hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe ein Urteil gefällt, dass gut für die Tiere, Tierrechtsaktivisten und uns Alle ist. Nach seiner Auffassung ist es nämlich legal, dass heimlich angefertigte Aufnahmen von Tierquälerei in der Massentierhaltung verbreitet und veröffentlicht werden! Die Entscheidung geht auf eine Klage der Fürstenhof GmbH, die mehrere Legebetriebe führt und darin hunderttausende Hennen für die Eierproduktion ausbeutet, zurück.   mehr >>>

Donnerstag, 22. März 2018

22.03.2018: Gefunden bei "provieh.de"

Kontrollen in Sachsen: Kein Lebendtiertransport ohne Mängel

















Foto: Soylent-network.de

Auf einem Autohof in Sachsen führten Polizei und Veterinäramt eine zweitätige Kontrolle bei Lebendtiertransporten durch. Bei jedem der dreizehn kontrollierten Fahrzeuge wurde mindestens ein Verstoß festgestellt.

Insgesamt stellten die Kontrolleure 36 Verstöße fest. Zwei Fahrzeuge waren überladen und hatten mehr Schweine an Bord, als gesetzlich erlaubt. Bei einem Lastwagen war die Trinkvorrichtung so hoch angebracht, dass die Tiere nicht trinken konnten.    mehr >>>

Montag, 12. März 2018

12.03.2018: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Unrecht sichtbar machen – The Save Movement


Schweine im Transporter
© Bremen Animal Save

Für den Konsum von Tierprodukten sterben Tiere. Da deren Leben und Tod aber meist weit weg und hinter verschlossenen Türen stattfinden, bleibt dieses Wissen abstrakt. Albert Schweitzer sagte: »Denke gelegentlich an das Leid, dessen Anblick du dir ersparst.« Die Save-Bewegung ist eine Möglichkeit, das Leid der Tiere in der Lebensmittelindustrie wieder sichtbar zu machen.  mehr >>>

Sonntag, 11. März 2018

11.03.2018: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Milchsorten im Öko-Vergleich

Grafik zum Vergleich Kuhmilch – Pflanzenmilch

Die »Herstellung« von Kuhmilch, genauer die dahinter stehende Massentierhaltung und industrielle Landwirtschaft, schadet Umwelt und Klima. Der Großteil der klimaschädlichen Emissionen entsteht bereits im Verdauungsapparat der Kuh. Aber auch die Futtermittelproduktion hat einen bedeutenden Anteil.  mehr >>>